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Unterhaltung
Textmission in der Presse:
Ein Interview des CallCenter SCOUTs mit Sandra Schindler - damals noch Sandra Pohley. Thema: Übersetzungen.
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Im Folgenden finden Sie eine Sammlung von Internationalisierungsversuchen, die im schmählichen Rückzug endeten.Kennen Sie eine Produktpanne, die wir noch nicht aufgeführt haben?
Unser Team interessiert sich außerdem für Übelsetzungen, die Ihnen zum Beispiel im Urlaub untergekommen sind. Viele Touristikbetriebe verlassen sich immer noch lieber auf automatische Übersetzungsprogramme, als einen Textexperten zu Rate zu ziehen. Die Ergebnisse sammeln wir bei Textmission mit dem Ziel, die gesammelten Werke auf dieser Website zu veröffentlichen.
Sie sind selbst Sprach- oder Textexperte und möchten uns eine lustige Begebenheit schildern? Nur zu, schreiben Sie uns: kultur@textmission.de
Wir freuen uns über jede Nachricht und bemühen uns, diese Website regelmäßig mit Ihren Zuschriften und Bildern zu aktualisieren, sofern Sie uns dazu Ihr Einverständnis geben.
Berühmte Produktpannen
- Der Whiskey Irish Mist scheint inzwischen trotz seines Namens sogar Deutschland zu erobern. Sein Vorgänger gleichen Namens, ein irisches Aftershave, war den Deutschen doch sehr suspekt und ist inzwischen nur noch unter dem Namen Irish Moos bekannt.
- Ein japanisches Auto wurde weltweit unter dem Namen Pajero auf den Markt gebracht. In den spanischsprachigen Ländern verkaufte sich der Wagen nicht sehr gut, was daran lag, dass pajero im Spanischen ein ziemlich derbes Schimpfwort ist. Seitdem ist das Auto unter Hispanophonen als Montero bekannt.
- Ebenfalls im spanischsprachigen Ausland wunderte man sich über die niedrigen Verkaufszahlen der Waschmaschine Nova. Für den Spanisch-Muttersprachler funktionierte dieses elektrische Gerät einfach nicht (Spanisch: no va = es funktioniert nicht).
- Der Sportwagen MR2 heißt inzwischen in Frankreich nur noch MR, denn den Wagen, dessen französisch ausgesprochener Name nicht gerade auf Qualität schließen ließ (wie merde), wollte kein Franzose haben.
- Kinder freuen sich über Clowns. Inzwischen wohl auch wieder in Japan. Dort hatte allerdings Ronald, der Clown einer großen Fast-Food-Kette, anfangs eine durchaus erschreckende Wirkung, denn ein weiß geschminktes Gesicht steht im japanischen Kabuki-Theater für den Tod.
